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Museum Aschenbrenner

Marianne Aschenbrenner baute zu Lebzeiten eine umfangreiche Porzellan- und Puppensammlung auf und stellte sie im Kurhaus von Garmisch für die Öffentlichkeit aus.

 

Frühe europäische Porzellane verschiedener Manufakturen des 18. Jahrhunderts bilden den Schwerpunkt der Sammlung. Besonders hervorzuheben sind die Plastiken des berühmten Modelleurs der Meissener Porzellanmanufaktur J. J. Kändler (1706-1775),die zu den Meisterwerken der Porzellankunst gehören. Sie zeigen neben Tierfiguren besonders eindrucksvoll Szenen höfischen Lebens in seinen verschiedenen Facetten. Glanzstücke sind die „Handkusspuppe mit Mohr“ und der „Mops auf Kissen“.

Berühmt sind zudem die Kinderfiguren von Johann Peter Melchior aus seiner Höchster Schaffensperiode, die in zahlreichen Beispielen zu sehen sind.

 

Die Puppensammlung besteht aus kostbaren Modellen deutscher und französischer Hersteller des 19. und 20. Jahrhunderts. Viele von ihnen tragen noch die Originalkleidung und sind mit kostbaren Accessoires ausgestattet. An ihnen lässt sich die Entwicklung der Puppe von der Französischen Modepuppe, die eine vornehme Dame darstellt, zu den deutschen Charakterpuppen und echten Spielpuppen aus robusten Materialien (wie Käthe-Kruse-Puppen) ablesen.